Die Wölfe kommen



 

 

 

 

Humorvolle PR-Ente   /   Ein sehr kurzes PR-Märchen:



 

 

11. Die Wölfe kommen

Bisher unbekannte Wolfsrasse hat sich im Müritz-Nationalpark angesiedelt

 

Forscher sind sich einig. Eine äußerst seltene, bisher unbekannte Rasse des Wolfshundes hat sich im Müritz-  Nationalpark angesiedelt. Erstmals gesichtet wurden die scheuen, nachtaktiven Tiere in der Gemarkung Ankershagen, zwischen dem Dorf Rumpshagen und Penzlin. Ihre Brutstätte haben die fliegenden Wolfshunde zwischen Prillwitz und der Havelquelle. Zwei Paare wurden bisher gesichtet. Ausgewachsene männliche Tiere kommen fast auf die Größe eines Schäferhundes. Ihre Flügel gleichen den Flügeln von Fledermäusen, weswegen die scheuen Tiere von den Bewohnern liebevoll „Flederwölfe“ genannt werden. Besonders im Frühjahr, während der Brunstzeit wird sich frühmorgendlichen Spaziergängern und Touristen ein bemerkenswertes Balzritual offenbaren, wenn die Männchen ihre Kreise ziehen. Ihre bevorzugte Flughöhe liegt etwa zwischen 135 und 198 Metern. Die "international engineers" der Firma enercon sind daher gefordert, in Windeseile die Energie aufzubringen, Echolot-Summer zu entwickeln, die an den schlanken Flügeln ihrer majestätischen Räder der großen Windkraft anzubringen sind. Zudem schlägt die Schliemann-Gesellschaft vor, in Zusammenarbeit mit dem NABU an der Nabe der Windräder, die sich in einer Höhe von 135 Metern befindet, Videokamaras anzubringen, um den Touristen der Müritz-Region die Möglichkeit zu bieten, die Tiere bei ihrem Flug bei einer gemütlichen Tasse Kaffee von Ankershagen aus zu beobachten. Diese Geschichte ist ein Märchen der Autorin, eine sogenannte Ente.

Bild: Lupi, die Fleder-Wölfe

 

 

 

WWW, Hintergrund: Dies ist eine typische PR-Ente, vor dem Hintergrund des Mecklenburgischen Dorfes Rumpshagen, einem Ortsteil von Ankershagen - bekannt durch das Schliemann-Museum (Troja-Entdecker Heinrich Schliemann). Die Geschichte entstand aus einer Bürgerinitiative. Die Bewohner des Dorfes sind nicht generell gegen Windkraftanlagen. Aber die von der Firma Enercon geplanten Anlagen, die am Rande des Müritz-Nationalparks entstehen sollten, hätten über 200 Meter in den Himmel geragt. Die Spannweite der gigantischen Rotorblätter befindet sich zwischen 135 und 198 Metern. Gegen die bereits installierten kleineren Enercon-Windräder (Windpark Penzlin, der durch die geplanten Anlagen in der Gemarkung Rumpshagen hätte erweitert werden sollen) hatte sich keinerlei Widerstand geregt. Im Gegenteil. Auch die Bewohner auf dem Flachen Land in Mecklenburg-Vorpommern befürworten eine moderne und umweltfreundliche Energiegewinnung. Aber sie muss in die Landschaft passen. Bei Interesse sprechen Sie bitte mit Thomas Will, Bürgermeister von Ankershagen.

 

 

 

Tipp, ein Bisschen Werbung für die Region:
Landschaftspark in Friedrichsfelde / Ankershagen, am Storchennest, ehemaliges Gutshaus jpg
 

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