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HOME Märchenbuch, auch alte Schrift oder online lesen - B. Naporra. Frauenmärchen - Be X.

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Märchen-sind-Metaphern

Dono Dare

 Märchen Frau Erwachsene 

 

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen etwas "zum Geschenk geben",

ein kleines Dankeschön für Ihren Besuch

und ich möchte Euch mein Herzensanliegen vorstellen.

 

 

Dono Dare, ein sonderbarer Seitentitel:

Das Lateinische "dono dare" bedeutet "zum Geschenk geben": Donum: Geschenk. Ein munusculum ist ein kleines Geschenk. Lateinisch habe ich nie gelernt. Sonst würde ich Ihnen, meine lieben Leser, hier etwas "zum kleinen Geschenk geben". Aber ich kann es nicht formulieren. Ich denke, das Formulieren ist mir in meiner Muttersprache besser gelungen.

2012 schrieb ich ein Märchenbuch mit neuen Märchen in denen der Fokus ebenso auf der Frau liegt, wie auf dem heutigen Frauenbild, das meiner Ansicht nach von Widersprüchen geprägt ist. Diese Märchen habe ich in eine Prosa mit poetischen Textelementen eingebettet. "Ma Carpédiem" ist als Taschenbuch erschienen, und auch als gebundene Ausgabe in der alten deutschen Schrift, die Vielen als Fraktur oder als Frakturschrift bekannt ist. Beide Ausgaben sind auch als Ebook erhältlich.

Der Titel des Märchenbuchs, Ma Carpédiem,

beutet frei ans lateinische "carpe diem" angelehnt: "Ma, Mutter, nutze den Tag". Warum lehne ich den Titel eines deutschen Märchenbuchs ans Lateinische an, zumal ich gar kein Latein spreche? Dazu habe ich mich entschieden, weil meine Märchen in einer sehr alten Zeit spielen, in der noch Latein gesprochen wurde. Es fühlt sich für mich authentischer an.

Und nun fragen Sie mich bitte nicht, wie eine Sprache sich anfühlen kann. Als Antwort würde mir nur einfallen, Sie zu fragen, wie es sich für Sie im letzten Frühling angefühlt hat, als Sie früh morgens die ersten Vögel zwischern hörten. Vielleicht würden Sie mir antworten: "Tja, irgendwie roch es nach Frühling"...und möglicher Weise riecht es hier sogar nach einem kleinen Fundstück, das Ihnen Freude machen könnte.

 

Vielleicht ist etwas dabei, das Ihnen gefällt.

Viel Spaß beim aussuchen!

 

 

Kostenlos, als Geschenk: Hintergrundbilder, Gratis-Ebook und mehr

Mehr Hintergrundbilder für PC und Handy, E-Book (pdf) und andere kleine kostenlose Downloads findest du unten. Verschiedene Motive.
 
Bilder gleich ansehen, zum Betrachten aufs Bild klicken: galerie (In der Galerie-Ansicht sind die Bilder verpixelt zu sehen. Bitte anklicken.) Download bitte hier auf der Seite, unten.

 

Neu: Grosse und kleine ICONS, FAVICONS, Symbole zum Mitnehmen. Kostenlos. (Weiter unten)

 

 

Gratis-Ebook:

Aus Dono Dare. Unterhaltung für Unterwegs. Kostenloses Ebook als Geschenk für Leser. PDF-Format. Rätsel für Ebook-Reader oder Tablet-PC.

Mein Geschenk an Sie: Unterhaltung, Rätsel und mehr für Ihren Ebook-Rader oder Tablet-PC, als leichte, unterhaltsame Lektüre für Unterwegs oder im Wartezimmer. Gratis-Ebook als pdf-Datei zum Download. Umfang: Im DIN-A-6-Format  ca 32 Seiten, ohne Kopierschutz.  -  Neuauflage vom 15.02.2014

 

 

 

Unterhaltung Unterwegs - Kurzweil mit der Märchen-Hexe.pdf

Wenn Sie etwas herunter scrollen, können Sie zwei Geschichtchen* aus dem Ebook auch  online lesen, jedoch ohne Grafiken und Rätsel. Das erste Geschichtchen lädt zu reflektieren ein, und das zweite wartet durchaus überzeugend mit einer gar nicht so unbekannten Weisheit auf.

In dem kostenlosen Ebook finden Sie noch ein drittes Geschichtchen. Es rankt sich um eine Justiz-Misere, über die hämischerweise in der Prosa eines Märchens berichtet wird. Es ist das Märchen vom Paragraphenreiter. Die volle Version des Märchens, in der Paupertas den Reiter nach einer Begenung mit der Bosheit und der Weisheit schließlich verflucht, können Sie hier online lesen x .

Inhalt:                  *Manchmal ist es verblüffend
Sieglein, Spieglein..
Mini-Sudoku
Wie lautet die Antwort?
*Das verbotene Salb-Öl
Suchrätsel
PR  /  Gedicht x2
Märchen vom Paragraphenreiter
 
Ganz unten: Gratis-Märchen  "Die Frau und die wilden Schwäne"
lesen - Text downloaden - weitersagen

 

Neue Wallpapers unten

 

MP3 - Märchen-Erzählung, instrumental begleitet - kostenlos

Die Frau und die wilden Schwäne

Hier MP3 - Download

 

 

Bild - Mutterliebe

Mutterliebe - Ihr Blick auf dich Größer: http://file2.npage.de/013290/58/bilder/bild_mutterliebe_augen_blick.jpg

"Ihr Blick ist weich. Doch wenn der Sturmwind des Lebens weht, unvergänglich ihr Felsen in der Brandung steht. - Mom"

 

Rätsel als kl. PDF-Ebookchen:

 Märchen Rätsel alte Schrift Kostenlos: Rätsel als PDF-Ebookchen herunter laden (2 Seiten) Raetsel.pdf

Noch ein Rätsel zum downloaden: Kreuzwortraetsel Naporras Maerchen u Allgemein m Mini-Sudoku.jpg . Die Antworten auf die Fragen zu dem Kreuzworträtsel findest du hier auf Naporras Webseite (b-naporra.de)

Unter "Im Aufbau" findest du in der Navigation weitere Rätsel.

 

 

4 Seasons   -   Liebe Grüße an 365 Tagen   -   Alles Liebe

Download über rechte Mouse-Klick   -   Größe anzeigen per Mouse-over

4 Seasons B. Naporra      4Seasnons Briefmarke für Emails - zum Spass 4 Seasons Grusskarte  Liebe Gruesse senden in einer herzigen Briefmarken-Box

Weitere Gratis-Minis, findest du weiter unten.

 


Mein Anliegen:

Mit Mutterliebe spielt man nicht

4 Grafiken mit einem Herzens-Anliegen - Denn: Immer mehr Kinder leben nicht bei ihrer Mutter    

Dem Willen des Kindes, beim Vater zu leben, wird in den meisten Fällen eifrig entsprochen. Äußert das Kind hingegen, bei der Mutter bleiben zu wollen, so wird oft von einer viel zu engen, ja symbiotischen Mutter-Kind-Beziehung oder von Manipulation ausgegangen, welche der Entwicklung des Kindes schade.
     Viele Mütter sind nach einer längeren "Familienpause" von ihren Partnern finanziell abhängig. Jahrelang kursierte das Wort vom "Zahlvater". Müttern, die ihr Kind in den Mühlen der Justiz verloren, kann zugemutet werden, sofort vollzeitig berufstätig zu werden. Viele landen vorübergehend in Alg2, bis sie einen Arbeitsplatz gefunden haben. Das schließt aber einen Rechtsanspruch auf Ehescheidung nicht ein.
     Den seelischen Folgen für Mütter und Kinder wird bei dieser Rechtspraxis nicht Rechnung getragen. Gleichzeitig werden immer häufiger Stimmen gegen eine zu frühe Fremdbetreuung, Hort, Kinderkrippen und dergleichen laut. Ein Beispiel (Klagemauer-TV: Krippengeneration) :  oder,    Interview mit Gertud Höhler im Teil 2    (hier Teil 1  )   Auch Prominente sind betroffen. Hier der Fall Christine Kaufmann, die ihre Kinder an Toni Curtis verlor      

Es ist mein Anliegen, dass es bald nicht mehr so leicht ist, guten Müttern ihre Kinder weg zu nehmen. Und ich möchte auf einen weiteren Aspekt aufmerksam machen: Wenn es Vätern zu leicht gemacht wird, Müttern die Kinder zu nehmen, erhalten die Männer damit zu viel Macht über uns Frauen, denn so manche Frau würde Schlimmes auf sich nehmen, um nicht von ihren Kindern getrennt zu werden.

Als Lesetipp verlinke ich in diesem Zusammenhang das Märchen Von der faulen Grete.

Antwort auf Ihre Nachfragen oder Infos erhalten Sie im Internet und unter: http://www.muetterlobby.de/ Die Mütterlobby ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin.

Ein weiterer Fall, diesmal aus Übersee: Richter verbietet, 10 Monate altes Kind zu stillen, damit es ganze Wochenenden beim Vater verbringen kann.(bei RTL.de) 

 

  

Mutterliebe ist allezeit fröhlich

Mutterliebe ist allezeit fröhlich, auch mit einer Träne im Auge.
Die Liebe einer des Kindes beraubten Mutter ist ein Angst-Schmerz.
Die Liebe einer verlassenen Mutter ist nicht mehr fröhlich,
sie ist wie Nebel, der die Sonne nicht durch lässt.
Die entsorgten Mütter gehen auf einer dunklen Straße,
und wenn es hell wird, ist da Nebel.
Nur Gott vermag es, den Nebel aufzubrechen.
Und wenn die Sonne wieder auf sie nieder scheint,
sagt die verlassene Mutter: "Ich habe keine Kinder".
Eine ihrer Kinder beraubte Mutter aber spricht:
"Ich gebe niemals auf".
 
 
 
Ein Gedicht:
Mutterliebe ist fröhlich allezeit
gebärend, nährend, aufopferungsbereit.
Doch wenn der Sturmwind des Lebens weht,
unvergänglich ihr Felsen in der Brandung steht.
In Freiheit ging der Mann einst seiner Wege
unter dem Himmelszelt,
tauschte Freiheit gegen Macht und ward nun der Architekt der Welt.
Machbarkeitswahn und Gestaltungssucht wurden ihm zur Eigenheit.
Selbst nun unfrei, legt er in Ketten die Gebärende und alle Natürlichkeit.
Die Mutter, frei und wild und weise:
"Hinweg mit ihr!" - Domestiziert und gebunen wird Mensch wie Tier.

Die Wahrheit und die Welt wird verdreht
bis vom Reich der Göttin her, ein Sturmwind weht.
Doch wenn der Sturmwind des Lebens weht,
unvergänglich ihr Felsen in der Brandung steht.
 
 
 
Tipp:
Weitere kostenlose MP3-Dateien: Klingeltöne, Märchen zum Anhören,
Das Verbotene Salb-Öl - erzählt von Brigitapaula...
habe ich in der Märchenliste eingestellt. - Mal reinschauen!
Du findest die MP3's unter der Liste mit den Märchen.
Du kannst alle "Märchen der Erinnye" und alle "Märchen der MatriParis" kostenlos online lesen.
Kaufen nur bei Gefallen (Erinnye),
und die Märchen der MatriParis sind bis jetzt noch gar nicht in gedruckter Form erschienen.
Du findest sie nur im Internet.
Hintergrundbild Frauen Märchen Freidenker Amity - farbenfroh
 

       

 
 
 

Scrollen für mehr kostenlose Wallpapers
 
Neu:

Ein Spott-Gedicht für Meinungsfreiheit und Pressefreiheit
vom Spica Verlag in Neubrandenburg, dem fairen Dienstleister für Debütautoren:

Es will ganz hoch hinaus, der kleine ‘Streberling’.
Aber ordentlich zu rechnen, war noch nie sein Ding.
“Egal”, sagt er,
“wenn was krumm ist, ei, dann bieg’ ich ’s mir zurecht,
den Kritikern und Mahnern geht es dann halt schlecht.
Na und!
Mein Vorbild ist Nero, der berühmte irre Kaiser.
Wie er war, so will ich sein, ich kleiner Scheißer.
Hey!
Zum Schluss hat er das ganze Pack verbrannt.
Heute ist sein Lied als Global Governance bekannt.
Pah!
Der dumme Bauer muss ja auch nicht alles wissen.
Scheinheilig weint das Krokodil auf seinem Kissen.
Ha!
Das Bürger-Pack verdient kein Pardon in illustrer Runde!
Der Erdogan, der Erdogan, das ist der Mann der Stunde.
Yeah!
Den Oligarchen bringe ich bald die ersehnte Kunde.
Doch oh je,
die Wahrheit knallt mit Schimpf und Schmäh.
Böser Böhmermann steht auf seinem,

-äh, und auf meinem Zeh…
Autsch”!
Ätsch!
Und jetzt bröckelt die Staatsräson.
Kein Pardon.
Das kommt davon.

 

Gratis - Minis:

  • Märchen gratis Ausmalbilder Malvorlagen kostenlos zum download4 Ausmalbilder zum Ausdrucken:   
  • oder Ausmalbild "Frau mit Hund", sehr schön, DIN-A-4, Querformat: 
  • Die Hintergrundbilder laden Sie sich bitte über die rechte Mouse-Taste herunter.
  • Malvorlagen Ausmalbilder Ausmalpics - verschiedene Motive, mit Rahmen, für Kinder Ausmalpics, Ausmalbilder, Malvorlagen, verschiedene Motive, mit Rand, für Kinder, im JPG-Format, kostenlos, und - voll schräg: Malvorlagen als Hintergrundbild für deinen Desktop. Einstellung: Gestreckt. Ausprobieren.

​​Märchen - Webseite als aufgeschlagene Buchseite Hintergrundbild 3D-Effekt mit Briefmarken Hintergrundbild Briefmarke    Hintergrundbild wie Pausenkrizzelei Hintergrundbild Wallpaper Landschaftspark Friedrichsfelde am Strochennest Hintergrundbild pastell und Tauben sweet Home    Wallpaper - aufgeschlagenes Buch auf dezentem Hintergrund Tastatur Hand Frauenhand Wallpaper mit Naturmotiv im Hintergrund Sonnige Grüße - Sonne gegen Januarblues Hintergrundbild: Wishful thinking - My book of life Nostalgie Hintergrundbild Hintergrundbild Wallpaper dezent grau creme Mehr Hintergrundbilder - alles in rot Wallpaper Motiv Hund schwarz weiß Labrador Schäfer Mix modernes Hintergrundbild  alles in rot

Klares blaues Hintergrundbild mit dem Schriftzug "eBook" - Landschaftspark Friedrichsfelde am Storchennest als Hintergrundbild - XL-Waldi-Hintergrundbild wie am Set  - süßes Hintergrundbild, pastellig weich mit zwei stilisierten Täubchen - modernes Wallpaper - blaue Töne mit Spruch für Ihren Desktop - schlichtes Hintergundbild in creme und grau, sieht super auf dem Desktop aus - ganz schön schräg: Aufgeschlagene Buchseite in altdeutscher Schrift als Bildschirmhintergrund - extravaganter Bildschirmhintergrund - sonniges Bild im Stil eines Ölgemäldes - Nostalgie-Look als Bildschrimhintergrund - Hintergrundbild mit Briefmarken - Desktop-Hintergrund mit einer einzelnen Briefmarke - märchenhafter, aber gleichzeitig moderner Bildschirmhintergrund - Hintergrundbild in zwei Varianten, Motiv aus Hanamona mit Mohn, Hanf und Brot: Als Cartoon oder golden-orientalisch - dunkles Hintergrundbild in orientalisch blauer Farbgebung - Hintergrundbild Kupfersich, nostalgische Palmlilien und ein kleiner Wiesenstrauß im Vordergrund, ausgefallenes Hintergrundbild "Wishful thinking" - My book of life, mit Klebe-Lesezeichen - Ein super Hintergrundbild mit Motiv aus dem Märchen "Die Frau und die wilden Schwäne", ein eher kleines Wallpaper, das sich aber sehr gut auf dem Desktop macht (Das Märchen findest du unten auf dieser Seite) - Wallpaper mit Tastatur und Frauenhand, die Frau scheint eine Email zu schreiben, das Bild hat einen verträumten Hintergrund mit Naturmotiv - Neu: Modernes Hintergrundbild mit Hund, sehr attraktiv.

Süßes Bild zum Verschenken, mit Einhorn. Aber nichts ist perfekt... Briefmarke für Email zum Spaß - portofrei ;-) Motiv Hand an Tastatur.

 

Neue Wallpapers

 
Kostenlos: XL-Briefmarke für E-Mails (Die kleinen 100 mal 100 PX-Bildchen gibt es nicht mehr.) - Matriarchy - free me - Mehr Matriarchie für ein buntes Europa in Frieden. Hier ist die Briefmarke etwas kleiner dargestellt. Mach' Dir den Spaß, und frankiere deine E-Mails damit und setzte somit ein Signal für Frauenrechte. Das Video illustriert eine kurze Lesung aus einem Märchen.

   
Neu: Modernes Weihnachts-Wallpaper "Think Christmas every day", Hintergrundbild "Free me", Hintergrundbild in Grün-Tönen - kleine Weltkugel in einem Wassertropfen auf einem Blatt, Kämpferin-Wallpaper Amazone in warmen Rosa- und Pink-Tönen.

 

 
 
Ganz unten auf dieser Seite findest du das Märchen:
 
Die Frau und die wilden Schwäne
(von Be X. - Autorin von Märchen der Erinnye)
kostenlos zum herungerladen - PDF, download for free unter der Märchenliste. (Du findest sie als Menüpunkt in der Navigation.)
 
 

Kauftipp:

Märchen der Erinnye

15 Märchen als Taschenbuch. Frauenmärchen mit einem langen Vorwort aus feministischer Sicht. Neben den neun, unter "Ma Carpédiem" erschienenen Märchen - die auch in gebundener Ausgabe in altdeuscher Schrift erhältlich sind, finden Sie in "Märchen der Erinnye" sechs weitere zum Teil subversive Märchen. Nutzen Sie über den folgenden Link die kostenlose Buchvorschau von Amazon.de M%C3%A4rchen-Erinnye Als Be X. macht die Autorin hier einen Unterschied zwischen der Frauenrechtlerin und der Märchenautorin B. Naporra. Eine Erinnye ist im übertragenen Sinne eine Frauenrechtlerin, eine Rebellin. In ihrer Urform sind die Erinnyen drei antike Rachegöttinnen. Auf direktem Weg zum Buch beim US-Verlag: id=6026. US-Listenpreis: 9,50 Dollar. Das sind etwa 7,49 Euro.

(Ohne "Die Frau und die wilden Schwäne")

 

Weitere Gratis-Minis finden Sie unten.


 

Die Metapher vom Mahlen und Zermürben (unter dem Bild als Text):

Mütter sind   copyfree

...wie Weizenkörner, wie kleine starke Samenkörner. Aus jedem einzelnen Korn kann eine goldene Ähre oder ein großer Baum wachsen. Aber du kannst keine Burg aus Samenkörnern bauen, denn sie halten nicht zusammen. Aber aus Weizenkörnern kannst du Mehl mahlen. Du kannst Mütter auch zermürben in den Mühlen der Justiz. Aber pass auf. Hast du schon mal eine Mehlstaubexplosion gesehen? Bange Frage: Was bleibt dann vom Weizenkorn übrig? Die Mütter sagen: Wir wollen überleben! Wir wollen weiter leben, auch ohne unsre Kinder.

Mütter sind Engel. Sie geben niemals auf. Wenn ihre Flügel verbrennen, weil sie das Liebste verloren, so fliegen sie dennoch weiter, unter Tränenwolken, doch sieh: Auf einem Besen.

Samenkörner halten nicht zusammen, aber zermürbt und zu Mehl zermahlen, nehmen Mütter das Mehl in ihre eigenen Hände und kneten einen festen Teig daraus, und backen Brot. Die Zeit heilt alle Wunden, so sagt man, und mit der Zeit wird Brot hart. Sehr hart. Damit kann man gut zuschlagen. Dono dare, sie werden es dir zum Geschenk geben. Mütter sind Engel, aber nimm ihnen nicht die Kinder weg! Mit Mutterliebe spielt man nicht!


 

Gratis - für's Handy

Handybild Askan, Hintergrundbild für Handy oder Smartphone, schwarzgrundig von Märchen Naporra

Handybild Ornament, schwarzgrundig, orientalisch anmutend von Märchen NaporraHandybild Ornament hell von Naporra Märchen Handy-Bild Ornament für rotes Handy Handybild Auru von Märchen Naporra Handybild Puzzle M

Handybild Askan, Hintergrundbild für Ihr Handy, schwarzgrundig, schlicht und trotzdem irgendwie süß mit dem nur dezent sichtbaren Hündchen im unteren Bereich Handybild Askan.jpg  Handybild Ornament, schwarzgrundig Handybild Ornament.jpg. Handybild Ornament für helles Handy Handybild Ornament hell.jpg  oder  in rot für ein rotes, braunes oder goldfarbenes Handy Handybild Ornament rot.jpg. Handybild Auru in goldgelben und hellgrauen Tönen mit geprägtem Charakter Handybild Auru.jpg. Ein dezentes, auf viele Handys passendes Hintergrundbild in Silber-Gold  hintergrundbild_handy_silber_grau_gold.jpg   sowie in Rot und Bordeaux bordeaux_rot.jpg  und ein feminines Hintergrundbild in rosé rose_rosa_weiss_gold.jpg mit einem kl. goldenen Streifen

Neu: Kostenlose MP3-Dateien, Laienproduktionen der Arbeitsgemeinschaft leiblicher Mütter Deutschlands, ALM

Stimmungsvolle Klangkollage, schöner Song "Vertraue dir", stark "Unvergänglich" mit dem Text der Mütter-Ode, traurig "Das Lied Lavina" einer entsorgten Mutter die keine "Taube" mehr sein will, skurril "Das Lied der Templerin", rockig "Aber nicht mit mir" oder zum Mitsingen "Ohne dich mein Kind" der Blut-Silber-Song der ALM gegen Willkür im Familienrecht - Habe etwas vergessen?  Hier findest Du die Songs, in der Mediathek der ALM (eventuell musst Du ein wenig scrollen) Meistens findest Du bei den Links auch die Liedtexte. Bei der Mediathek der ALM handelt es sich um eine eigene Kategorie, unter der Du die verschiedenen Beiträge mit den Links findest, die entweder zu youtube führen, oder/und zu workupload zum kostenlosen Download als MP3-Datei. Hier!

Gratis - "Märchen für moderne Frauen 'Brigitte Rosemariestochter' "

Hier kannst du sie kostenlos online lesen - File . Als gedrucktes Buch findest du die Märchen hier.

Postkarte mit Spruch:  

Postkarte mit Spruch - In jeder Frau wohnt eine starke Frau. Manche weiß es nur nicht."In jeder Frau wohnt eine starke Frau. Manche weiß es nicht."  
Download über rechte Mousetaste ...oder - ohne Rand - als Wallpaper   in hellblau.

Aus dem Ebook Dono Dare (nur die Texte, ohne Grafiken und Rätsel): 

1. Geschichtchen:

(Ich lade Sie ein, zu 'reflektieren' - ein Begriff aus der Pädagogik)

 

Machmal ist es verblüffend

...was moderne Bildbearbeitung alles möglich macht. Konnte Er die zwei Bilder am Ende dieses Gedanken-Spielchens sehen, wer weiß, vielleicht würde er sich verstanden fühlen. Wir können ihn nicht mehr fragen.

Mir fallen beim Blick auf die Bilder einige Fragen ein: Wie schnell sind wir nach dem ersten, meist äußeren Eindruck, den wir von einem Menschen gewinnen, mit einem Urteil über diesen uns im Grunde völlig unbekannten Zeitgenossen bereit?

Warum sollte der Mann sich "verstanden fühlen", wenn er dieses bearbeitete Bild von sich in unseren Händen sieht? Wir haben im Grunde ein anderes Bild von ihm: Depressiv, menschenscheu und elitär soll dieser Mann gewesen sein. Das klingt nach einem echten Weichei. Zu allem sagt man ihm auch noch nach, er sei in zweiter Ehe unglücklich verheiratet gewesen ...mit der lebensbejahenden Julia.

Mancher weiß jetzt, wen ich meine. Dieser Mann soll auch zu Paulus gesagt haben: "Wenn du so weiter redest, dann lasse ich mich auch noch taufen." Wir wissen: Paulus hat die damalige "Welt" mehrfach bereist und missioniert.

Ich habe Schlimmes über diesen Mann im Internet gefunden. Nach seinem Tod soll das Volk gefordert haben, seine Leiche in den Tiber zu werfen, was aber glücklicherweise nicht geschah. Sein Verhältnis zu den Politikern, also zum Senat, soll nicht das Beste gewesen sein, was beinahe Sympathie-Gefühle in vielen von uns auslöst. Wir würden ihn mögen, wären da nicht plötzlich böse Gerüchte aus den noblen Ränken aufgestiegen, aus Eisen geschmiedete Gerüchte von "seinen Fischlein". So soll er die Knaben genannt haben, im Bade, die Knaben mit denen er zu baden pflegte...  Na, man weiß es nicht. Vielleicht waren es seine Kinder? Vielleicht würde er sagen, nein, ausrufen: "Mit den Knaben habe ich gerne gebadet, glaube mir, aber niemals mit meinen Töchtern." Söhne und Töchter, inoffizielle Kinder? Kinder von, nun, ihm gewogenen Damen. Julia, seine zweite Frau, soll sich geweigert haben, zu ihm auf seine Ritterburg - Entschuldigung: in die "Villa Jovis" auf Capri zu ziehen. Sie mag ihre Gründe gehabt haben, und kein Geschichts-Schreiber hat sie jemals aufgeschrieben. Kurz: Wir wissen nichts. Wir waren nicht auf Jovis und wir waren nicht in Rom bei Julia. Wir sollten der Frau glauben.

Wir könnten uns fragen, wie es gewesen sein könnte, und wir begeben uns auf eine geistige Reise. Wir wissen nicht, wo wir ankommen, aber wir wissen eventuell, wo wir anfangen. 

(Im Ebook steht an dieser Stelle das Bild   -   Bilder, Grafiken, Rätsel sind nur im Ebook/pdf zu sehen)

 

2. Geschichtchen

Das verbotene Salb-Öl

Hier bei Youtube, sehr skurril: https://www.youtube.com/watch?v=rtFgF7C9ro0

„Wer solche Salbe macht oder einem Unberufenen davon gibt, der soll aus seinem Volk ausgerottet werden.“ Man sagt, so sprach der Herr Zebaoth zu Mose. Zu lesen im Exodus, Vers 33. Heute wird diesem Balsam nachgesagt, es helfe bei Prellungen, Muskelschmerzen und Blutergüssen. Nach meiner Vorstellung hat man in der Antike „Berufenen“ damit die Füße gesalbt, eingerieben. Als ich mit meinem Parfüm-Rezept herum experimentiert habe, erhielt ich eine winzige Vorstellung davon, wie die Antike roch: Kalmusöl. Es riecht so ähnlich wie Knochenmehl. Das wurde vor einigen Jahren bei mir zu Hause, in Mecklenburg-Vorpommern, von einem Großbauern als Dünger auf die Felder aufgebracht. Nachdem der Betrieb von einem Adeligen aus dem Westen übernommen worden war, war damit Schluss. In der Antike galt die Mischung aus Exodus (2. Buch Mose) wahrscheinlich als Wohlgeruch. Es war eine Zeit, in der Hemden aus Nesselstoff, Leinen und Wolle nicht nach kuschelweicher Aprilfrische dufteten. Es war eine Zeit, in der es menschelte, an der Hautoberfläche. Wie riechen Menschen? Nach der modernen Version des Salb-Öl-Rezepts dürften die „Berufenen“ nach Fichtennadel und Zimt, Kassiaöl und Myrrhe gerochen haben. Myrrhe riecht auch nicht frisch und grün, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich würde den Geruch von Myrrhe als hellbraunen Duft bezeichnen, nicht so heftig wie Kalmus. Aber in Verbindung mit Weihrauch, der sehr grün, aromatisch und krautig riecht, stelle ich mir das angenehm vor. Jetzt habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, wie es in einem antiken Tempel gerochen haben könnte.

An dieser Stelle möchte ich erst mal ein modernes Rezept verraten, nach dem ein Balsam-Öl herzustellen ist, das nicht mehr dem antiken Original entspricht, das aber nicht unter Todesandrohung uns Unberufenen verboten ist. Es ist ein Balsam, mit dem ich im 21sten Jahrhundert ins Büro gehen kann. Zuerst mischen wir 20 Tropfen kostbaren Myrre-Öls mit 10 Tropfen Kassiaöl aus den Blättern des chinesischen Zimtgewächses und 10 Tropfen Fichtennadel-Öl, das die „erfrischende“ Wirkung der Kalmuswurzel aus dem alten Originalrezept ersetzen muss. Diese Duftmischung stellen wir beiseite. Nun schmelzen wir drei Gramm Bienenwachs mit 20 Milliliter Olivenöl im Wasserbad. Nachdem die Masse etwas abgekühlt ist, rühren wir unsere Duftmischung ein. Dieses Balsam-Öl ist, weil es ohne Wasser auskommt, bis zu einem Jahr haltbar.

Mit Blick auf die Wirkung der einzelnen Substanzen wundere ich mich, dass diesem Balsam heute nachgesagt wird, es helfe bei Prellungen, Muskelschmerzen und Blutergüssen. Olivenöl wirkt nach neueren Erkenntnissen entzündungshemmend. Myrre wirkt desinfizierend. Kassia soll durchblutungsfördernd und bakterienhemmend wirken. Kalmus soll erfrischend wirken. Aber ich habe schon gehört, dass es heute Menschen gibt, die ein Wenig Kalmusöl auf Pickel auftragen, um diese auszutrocknen. In Vers 27 in Exodus 22 lese ich, was Mose mit dem Salböl machen sollte. Er sollte die Stiftshütte (die heiligste Stätte der Juden der Antike), die Lade mit dem Gesetz, den Tisch mit allem Gerät, den Räucheraltar, das Becken und so weiter damit salben. Desinfizieren? Danach sollte Mose auch die Haut der berufenen Personen mit dem reinigenden Balsam-Öl einreiben.

Dieses Salböl, so Exodus, ist heilig. Mein Lexikon sagt mir, heilig bedeutet: Ehrfurcht gebietend, tabu, unantastbar, den nicht Berufenen, also dem gemeinen Volk verboten. Warum? Weil es so teuer ist? Nein, dann „verbietet“ es sich von selbst. In meiner Vorstellung entsteht ein schauerliches Bild vom Gesundheitszustand der damaligen Bevölkerung. Ich kann mir vorstellen, dass diese armen, verlausten, unter eitrigen Wunden leidenden Menschen ehrfurchtsvoll zu den schönen, sauberen, vor Gesundheit strotzenden Menschen aufschauten, die im Tempel ganz vorne standen, in der Nähe des Altars, oder aber auf einem Balkon eines Herrscherpalasts, oder auf dem glatten Marmorboden vor dem Senat, vor den Politikern und Königen seiner Zeit. Da fällt mir ein, dass die fünf Mose-Bücher die Tora (auch: Thora, Torah) sind, und die ersten fünf Bücher der christlichen Bibel. Tora bedeutet: Gebot, Weisung, Belehrung, von Gott unterwiesen. Ich denke daran, dass wir heute gerne aufschauen zu den „Schönen“, zu den Superstars aus Sport, Film, Musik und am Mode-Himmel. Na ja, ich habe nie behauptet, unsere Superstars seien von Gott unterwiesen. Ich schließe die Augen. Nachdenken. Was ist „von Gott unterwiesen“? Ich weiß es nicht. Ich suche nach dem Kompass in meinem Herzen. Was ist es, das mich antreibt? Was ist mir wichtig? Nein, nicht das Wort zum Sonntag. Ich muss lachen, bei dem Gedanke, mit was heutige Stars sich nicht alles „salben“. Q-10-Chemie. Kosmetische Chirurgie. Was tun sie sich alles an, im Namen der Schönheit? Ich sehe mich um in meiner kleinen Welt, und ich stelle fest: Das muss ich mir nicht antun. Ich bin so wie ich bin. Authentizität, das ist auch Luxus.

B. Naporra

 

 

Kleiner Sehtest:

Findest du das Auge?

 

 

Kostenlos - Free - Gratis Märchen

Viel Spaß beim Lesen und beim Vorlesen. Unten kannst du das Märchen als PDF kostenlos herunterladen.

 

Die Frau und die wilden Schwäne

Modernes Märchen Frauenmärchen kostenlos Die Frau und die wilden Schwäne

Lavina! Lavina! Immer wieder durchstieß die vor Angst bebende Stimme einer Frau das schreckliche Schwarz der wogenden Wasseroberfläche. Ihre Hand krallte sich noch fester in die Bordwand der Barke, als eine Welle ihr hart ins Gesicht schlug. Als sie ihre Augen wieder öffnete, war von dem großen Schiff nichts mehr zu sehen, vor dem das Kind sich an einem kleinen Schränkchen festgehalten hatte. Jetzt hatte das Meer alles verschluckt. Lavina! Der Blick der Frau glitt verzweifelt über die Wellen. Niemand, kein Mensch, kein Meer, und kein Gott schien ihre Schreie zu hören, die langsam mit dem Kind im Meer ertranken. Als ihr Rufen verstummt war, füllte ein bitteres Gebräu aus Angst und Schmerz ihre Brust. Eine alte Frau sagte weinend: „Die ist jetzt bei den Engeln im Himmel, und sie sieht dich, mein Kind. Sei leise.“ Die Frau sah in die glänzenden, unendlich traurigen Augen einer weißhaarigen alten Mutter. Aber sie hörte nichts. Sie hörte nicht einmal das hohe Summen, das durch ihre verzerrten, aufeinander gepressten Lippen drang. Sie fühlte nicht die Kälte, die sich durch ihre nassen, bestickten Kleider fraß, und sie fühlte nicht die heißen Tränen, die über ihre Wangen liefen. Ein unbarmherziger Angst-Schmerz hielt alles fest umschlungen, das in ihr lebte und atmete. So saß sie wie versteinert auf der Bordwand der Barke, und es schien so, als sei ihre Hand an der Bordwand festgefroren. Aber sie spürte es nicht. Sie sah und sie fühlte nicht die Hände, die an ihrem Arm zogen. Sie sah nicht die Hände der Ertrinkenden, die von der Bordwand glitten, und sie bemerkte nicht das Treten, das Herunterdrücken und das Zerren eines rücksichtslosen Todeskampfs namenloser Männer und Frauen. Als die Menschen, die keinen Platz auf der Barke fanden, ertrunken waren, beruhigte sich die boshafte See und der Himmel riss auf, und das warme Sonnenlicht spiegelte sich, wie von Künstlerhand gemalt, auf der nun ruhigen glänzenden Wasseroberfläche. Auch das Summen der Frau war verstummt. Eine beinahe idyllische Ruhe lag über der kleinen Barke mit den drei Frauen und den sieben Matrosen, die in ihrem Ölzeug in der Mitte des Boots saßen.

Ohne Hoffnung und ohne Ziel trieb die kleine Barke mit der Frau in den bestickten, durchnässten Kleidern vor der unendlich weiten Kulisse des fernen Horizonts. Im Sonnenlicht glitzerte die Wasseroberfläche, unter der das Grab der Männer und Frauen lag, die gestern noch aßen und tranken, die scherzten und lebten. Und inmitten der Toten lag auch Lavina, die sich hoffnungsvoll an dem kleinen Schränkchen festgehalten hatte, bis sie das Rufen ihrer Mutter nicht mehr hören konnte. Gegenüber der Frau kauerte die alte Mutter auf dem Rand der Bordwand, und es schien, als ob sie die Frau mit ihren Blicken umarmte, so dass sie nicht, wie das Kind, im Meer versinken möge. Am Bug saß eine Frau, die sich Elysia nannte. Sie trug ein einfaches, schmales, an den Seiten geschlitztes Wollkleid, dessen safrangelbe Farbe wie Gold in der Mittagssonne glänzte. Darunter trug sie ungefärbte Kleider aus dünnem Nessel. Ihr langes Haar war grau und lockig. Sie trug es offen, was in dieser alten Zeit nicht üblich war. Sie saß am Bug wie eine Gallionsfigur. Es schien beinahe so, als würde sie an dem leichten Windhauch Gefallen finden, der mit ihren Locken spielte, wie ein Liebhaber, welcher das Haupt dieser geheimnisvoll anmutenden Frau liebkoste. Mit der Frau in Safran am Bug, und mit den beiden regungslosen Frauen auf der Backbordseite und auf der Steuerbordseite trieb das kleine Boot mit den Schiffbrüchigen seinem unheilvollen Schicksal entgegen. Das beklemmende Idyll fand ein jähes Ende, als unter den Männern in dem Ölzeug, die in der Mitte des Bootes saßen, eine Rauferei ausbrach. Einer von ihnen hatte der jungen Frau ein durchweichtes Stück Brot gestohlen, das sie in dem kleinen zinnoberroten Lederbeutel aufbewahrt hatte, den sie an einer silbernen Kette  bei sich trug, die an einem silbernen Gürtel befestigt war. Die Sonne hatte den Beutel getrocknet, und kleine Salzkristalle glänzten an seiner Oberfläche, wie Edelsteine auf einer kupfernen Kugel. Das Funkeln der Salzkristalle lenkte den Blick der Männer erneut auf den kleinen Beutel und auf die Silberkette. Da griffen gierige Hände hastig nach der Kette, die der jungen Frau in die Haut schnitt, als sie daran rissen. Den Beutel warfen sie verächtlich ins Wasser. Die junge Frau blickte auf die Vorderseite des Beutels, die oben trieb, bis er neben dem Boot versank.  Das mit Seidenfäden eingestickte Monogramm war alles, das in dieser Stunde noch an ihr Leben erinnert hatte: Ein großes S und ein großes E, Sylvia Elea. Später, so sollte es kommen, da würde sie sich Sylvia Elysia nennen. Aber noch hatte das traurige Schicksal der Schiffbrüchigen sich nicht vollendet. Es vollendete sich mit einem schrillen Schrei, mit dem die Frau in Safran zwischen die Männer in dem schaukelnden Boot fiel, bevor einer nach dem anderen über Bord ging. Elysia, die Frau im mit Safran gefärbten Kleid, hatte sich an den Ösen im Rumpf der Barke festgehalten, bis sie schließlich unter dem hohlen Rumpf des gekenterten Bootes wieder auftauchte.

Vor dem Horizont war in weiter Ferne die Silhouette einer hügeligen Landzunge zu erkennen, als die Abendsonne zinnoberrot im Meer versank. Der Kiel des Bootes wölbte sich über der im Abend-Licht purpurschimmernden Oberfläche der ruhigen See. Immer wieder versank der Kopf von Sylvia Elea unter den groben Männerhänden im Wasser, die sich, auf das Haupt der Frau stützend, auf den schmalen Kiel der kleinen Barke retten wollten. An Kraft war Sylvia Elea der alten Mutter überlegen. Und so kam es, dass bald nur noch die junge Frau auftauchte, bevor sie wieder und wieder unter Wasser getaucht wurde. Als sie fühlte, dass auch ihre Kräfte zu schwinden begannen, tauchte sie noch weiter ins Meer hinab. Da unten sie tat ein paar kräftige Schwimmzüge, bis das Verlangen nach Luft sie zwang, wieder aufzutauchen.

Nach ein paar tiefen Atemzügen wagte sie einen Blick zu der Barke, die sie bis hier hin über die Unendlichkeit des Meeres getragen hatte. Da sah sie fünf Männer, die dicht an dicht, rittlings auf dem schmalen Bug des Bootes saßen. Unter ihnen ertrank die Frau in den mit Safran gefärbten Kleidern im eisigen Wasser. Denn ihre vor Kälte erstarrten Hände konnte sie nicht mehr an den Ösen des sinkenden Bootes halten. Sie starb lautlos, während die Unglücks-Barke noch eine Weile still auf dem Meer stand. Schließlich versank sie mit den frierenden Männern. Die junge Frau aber bot all ihre Kräfte auf, und sie schwamm und schwamm. Und ihr Blick war stets auf die Landzunge am Ende des Horizonts gerichtet. Sie schwamm weiter, auch lange nachdem die Sonne schon untergegangen war. Nur das kleine Leuchten aus dem Fenster eines entlegenen Hauses wies ihr den Weg.  In dieser Nacht erblickte eine kleine Tochter einer armen Fischersfrau in einem kleinen Fischerhaus das Licht der Welt. Das Licht einer kleinen Tochter verschmolz mit dem Licht des Lebens einer elenden Frau. Es war eine elende Frau, die draußen auf dem Meer ihre Arme wieder und wieder streckte und beugte. Und sie wusste nicht, warum. Aber sie tat dennoch Zug um Zug, und sie fühlte nicht die Kälte, und sie fühlte nicht ihre schmerzenden Muskeln, und sie fühlte nicht das Brennen des Salzes in ihren Augen. Auch fühlte sie das Brennen auf ihren spröden, aufgerissenen Lippen nicht. Irgendwo zwischen Leben und Sterben brach die junge Frau schließlich ermattet an einem steinigen Küstenstreifen zusammen. Das Schicksal hat es so gewollt, dass die beraubte, niedergedrückte und in größter Todesnot untergetauchte Mutter eines toten Kindes die einzige Überlebende war. Niemand weiß, wie lange sie an diesem Strand gelegen und geschlafen hat. Ihre nassen Kleider waren alles, was sie noch besaß.

Als sie am Mittag erwachte, setzte sie sich hin und starrte lange aufs Meer hinaus. Sie hat das Meer geliebt. Jetzt war es das Grab ihrer Tochter geworden. Es war das Grab der alten Mutter geworden, die sie mit ihren Blicken umarmt hatte, als sie von der Bordwand der Barke fallen wollte. Und es war das Grab einer geheimnisvollen Frau geworden, die am Bug des Bootes gesessen, und die es scheinbar genossen hatte, wenn der Wind ihr Haar liebkoste. Auf einmal schoss ein Feuerpfeil durch ihr Herz, als ihre Augen das Safrangelb des Kleides der Fremden erblickten. Sie stand auf und eilte zu dem leblosen Körper hin, den das Meer an den Strand geschwemmt hatte. Sie gedachte der heimlichen Freude dieser Frau, als der Wind mit ihrem Haar spielte, und sie gedachte des schrillen Schreis, mit dem die Frau in Safran sich zwischen die fremden Matrosen fallen ließ, während das Schaukeln des Boots sie selbst von der Bordkante geschleudert hatte. Und sie gedachte der Männer, die Opfer ihrer eigenen Gier geworden waren. Und sie gedachte ihrer letzten elenden Habe, die vor ihren Augen im Meer versunken war, während ein grober Matrose lachend ihre silberne Kette in seiner Hand hielt. Sie dachte daran, wie die Männer sie immer wieder untergetaucht hatten. Und im Geist sah sie ihre kleine Tochter, die sich mit ihren kleinen Händen an dem Schränkchen festgehalten hatte, und die ihren Blick nicht von ihr weichen ließ, bis die Wellen über ihrem Kopf zusammen schlugen. Da stahl sie der Toten das mit Safran gefärbte Kleid und zog es an, und sie öffnete ihr Haar, damit die Sonne es trocknen möge.

So ging sie aufrecht schreitend zum Hafen, den sie in der Ferne vor sich liegen sah. Und der Wind spielte mit ihrem offenen Haar. Auf ihren lächelnden Lippen lag eine stumme Lüge. Die Männer lachten freundlich, als sie die junge Frau sahen. Da rief einer: „Du! Schöne! Komm und begleite mich. Ich fahre hinaus zum Fischen.“ Die Frau dachte an das kleine Licht, das sie zu diesem Dorf geleitet hatte, und so ging sie mit. Als der Fischer mit der jungen Frau abends zum Hafen zurück kam, gab er ihr Fische, und sie ging. In der Nacht versteckte sie sich in einer kleinen Felsenhöhle, und sie deckte sich mit ihrem alten Wollkleid zu. Am nächsten Tag ging sie wieder zum Hafen. Als der Fischer erneut nach ihr rief, ging sie weiter. Die anderen Männer lachten. Der Fischer aber rief ihr böse Worte hinterher. Das gefiel dem Kaufmann, der am Hafen seine Waren feilbot. Mittags, als alle ruhten, schlich er zu der Frau in Safran und sagte: Komm mit in meinen Wohnwagen. Ich will in die Stadt fahren, bevor es dunkel wird. Nachts sind die Straßen gefährlich. Du wirst froh sein, wenn du bei mir bist.“ Da ging sie mit. Sie gedachte der Dinge, die ihre Mutter sie gelehrt hatte: Wie eine feine Frau sich bewegt, wie sie spricht, wann sie schweigt und wie sie isst. So kam es, dass der Kaufmann sie viele Tage lang in seinem Wohnwagen mitnahm. Bevor er die Stadt erreichte, wurde sein Herz fröhlich. Er sagte: „Noch eine Nacht, dann erreichen wir die Stadt“. Da sprang sie auf einem holperigen Weg heimlich vom Wagen und versteckte sich im Gebüsch. Als der Wagen nicht mehr zu sehen war, trat sie hervor. Versonnen hörte sie den wilden Schwänen zu, die das Lied ihrer Heimat sangen. Und sie sprach in ihrem Herzen. So wie die wilden Schwäne will ich sein. Fliegen sie auch noch so weit, so finden sie stets die Heimat wieder.

Da setzte sich ein alter Schwan neben sie und sprach: „Ich höre die Stimme deines Herzens, Frau. Folge meinem Ruf, und du wirst die Heimat wieder sehen.“ Da folgte die Frau den Schwänen, und so kam sie vor das Nord-Tor der Stadt, hinter dem der Palast des Königs steht. Sie lachte mit dem Teppichhändler, und er schenkte ihr Orangen. Sie aber nahm das Obst und versteckte sich im Torbogen des Palastes. Sie fühlte die Blicke der Wachen in ihrem Nacken. Ihren Blick aber wandte sie nicht um. Als sie gegessen hatte, wie sie es von der Mutter gelernt hatte, tupfte sie mit einem Zipfel ihres Ärmels ihre Lippen trocken, denn ein Tuch hat sie nicht mehr besessen. Erst als sie das Knirschen von Kies unter dem Stiefel eines Soldaten hörte, wandte sie ihren Blick. Mit einem schrillen Schrei sprang sie auf, als wolle sie fliehen. Da griffen die Wachen nach ihr und brachten sie vor den König.

Der weise König aber lachte: „Wen bringt Ihr mir da, eine Fürstin im mit Safran gelb gefärbten Gewand einer Hure?“ Die Frau neigte ihren Blick und schwieg. Das weckte die Neugier des Königs. Er befahl seinen Wachen: „Bringt einen kleinen Tisch mit Obst und Käse, und bringt mir von dem süßen Brei!“ Der König fragte, und die Frau antwortete. Sie sprach auch von ihrem Unglück, hinter dem schon viele Jahre lagen. Und auf ihren lächelnden Lippen lag eine Lüge. Das weckte die Neugier des Königs, und so begann er zu reden. Er redete noch als die Sonne schon tief stand. Und sie nickte und lauschte seinen Worten. Dann sprach er zu der Frau: „In meinem Turm will ich dich verstecken. Dort wirst du ruhen. Ich aber werde zu meiner Königin gehen.“ Da ging sie in den Turm. Am nächsten Tag kamen die Wachen und führten sie abermals vor den König. Und der König erzählte. So geschah es sieben Tage lang. Dann wurde das Herz des Königs fröhlich, und er befahl seinen Wachen: „Lasst das Weib baden, und dann bringt sie in den Turm zurück.“ Die Frau blickte heimlich um sich, und ein Feuerpfeil schoss durch ihre Brust, als ihr Blick auf das breite Grinsen der Wachen fiel. Aber sie folgte den Wachen. Als sie nach dem Bad zum Turm geführt wurde, glitt ihr Fuß von der Treppe. Und hätten die Wachen sie nicht gehalten, wäre sie von der oberen Stufe in den Kerker gestürzt. So aber kniete sie jammernd und weinend zwischen den Stiefeln der Wachen auf den Stufen. Als man sie hochhob, konnte sie nicht gehen. Sie presste ihre vom Schmerz verzerrten Lippen aufeinander und über ihre Wange lief eine kalte Träne. Die Wachen eilten zum König, um ihm das Unglück zu melden. Die Frau aber entfloh durch das Dunkel der Nacht in den schmalen Gassen der Stadt.

 

Vor dem Gasthaus in dem die reichen Kaufleute Rast machen, brach sie schließlich zusammen. So saß sie da, in dem scharlachrot gefärbten Kleid, das sie für den König trug. Und sie fasste an ihre Schläfe. Da griffen galante Hände nach ihrem Arm, und man führte sie ins Gasthaus. Dort aß sie mit einem kupfernen Löffel dünnen Brei mit Gemüse, Weizen und Fleischbrühe. Und nach jedem Löffel, den sie aß, betupfte sie ihre Lippen mit einem Tuch. Da setzte sich ein Gewürzhändler neben sie. Und als die Nachtwache das Licht löschte, saßen sie noch immer am Tisch und der Mann fragte und die Frau antwortete, so wie ihre Mutter ihr es beigebracht hatte. Und als der Mann nach ihrem Namen fragte, sagte sie: „Sylvia Elysa“. Als der Morgen kam, stieg die Frau, die das mit Safran gefärbte Kleid von Elysia gestohlen hatte, zu dem Gewürzhändler auf den Wagen. Nach drei Tagen erreichten sie den großen Hafen, in dem die Schiffe anlegen, die mit Waren beladen nach Ägypten fahren. Und Sylvia Elysia erzählte dem Kaufmann von den Worten des Königs. Das machte das Herz des Kaufmanns froh und seine Brust schwoll an, und er sprach zur Frau: „Wie ich sehe, hast du viel von mir gelernt, Schiffbrüchige. Du wirst noch viel mehr von mir lernen müssen, damit ich mich deiner nicht schämen muss. Sieh, ich bin klug, denn meinen Besitz habe ich gemehrt. Du aber bist elend und arm. Lerne von mir, deinen Besitz zu mehren. Folge mir stets einen Schritt hinter mir. Achte auf deine Schritte, dass du niemanden verärgerst mit deiner Torheit. Gedenke stets meiner Worte.“ Und die Frau gedachte ihrer Heimat, während sie ihren Nacken vor dem lauten Gebaren des Kaufmanns beugte. Zwischen ihr und der Heimat lag wieder das Meer, das alles in ihr verschlungen hatte. Da setzte sie sich auf die Mauer am Kai und ihr Blick versank am Horizont.

Als sie so auf der Kaimauer saß, und als der leichte Wind mit ihrem offenen Haar spielte, setzte sich ein wilder Schwan neben sie und sprach: „Sieh, ich habe dir gesagt, du wirst deine Heimat wieder sehen. Die Heimat ist noch so wie sie war. Du aber bist eine andere geworden. Du hast das Gewand der Anderen angezogen. In deinem Herzen trägst du es noch immer. Deine Heimat wirst du bald sehen, aber du wirst dort nicht mehr zu Hause sein.“ So sprach der wilde Schwan und flog davon. Und die Frau folgte dem wilden Schwan auf einer kleinen Barke. Und ihr Herz wurde froh, denn sie wusste, was in der Heimat auf sie wartet: Ein großes Haus mit kalten Zimmern und das alte zinnoberrote Kleid ihrer Mutter, der Frieden der Einsamkeit, und der Ruf der wilden Schwäne. Und sie wird ihrem Ruf folgen. © Be X., Autorin von „Märchen der Erinnye“

 

 

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